Going out 2016: die Ausgehumfrage von virtualnights.com

Worauf legst du beim Ausgehen wert, wie viel Geld gibst du aus, wo informierst du dich über Events – und fühlst du dich sicher, wenn du ausgehst? Zum siebten Mal hat das Magazin für Szene, Spaß und Party, virtualnights.com, seine jährliche Umfrage „going out“ durchgeführt, rund 2.700 Personen nahmen dieses Mal teil. 

1. Der Festival- und Open-Air-Hype ist ungebrochen

45% waren es im Vorjahr, die angaben, am liebsten auf große Events wie Festivals oder Open Airs zu gehen. Dieser Trend hat sich 2016 noch einmal verstärkt: Jetzt sind es sogar 54%, die solche Veranstaltungen als Favoriten angeben. Immerhin: 29% sagen, dass sie am liebsten in Clubs und Discotheken gehen (Vorjahr: 28%). Dieses Segment ist stabil, ebenso Bars und Kneipen mit 12% (Vorjahr 13%).

2. Weniger ist mehr: seltener ausgehen, mehr ausgeben

Ein satter Sprung von 21% auf 36%: Zweimal pro Monat (oder seltener) geht es für die meisten Befragten vor die Tür. Einmal pro Woche, Top-Angabe des Vorjahres, fällt von 37 auf 28%, fast gleich viele geben an, sich zweimal pro Woche ins Nachtleben zu stürzen (27%, Vorjahr 31%). Es besteht ein Trend zum selteneren Ausgehen: 2012 waren zwei „Ausgänge“ pro Woche mit 40% noch Top-Antwort. In Summe sind es 64% aller Befragten, die mindestens einmal pro Woche ausgehen. Zudem steigt das Budget, das pro Ausgeh-Termin aufgerufen wird: 30 bis 50 Euro machten 2012 nur 17% der Befragten locker; 2016 sind es 31% – Top-Angabe vor 20 bis 30 Euro (24%, Vorjahr 25%).

3. Die Party beginnt zu Hause, richtig raus geht es ab elf und das am liebsten in großer Gruppe

Fast drei Viertel aller Befragten geben an, dass sie sich zum Start in die Nacht mit Freunden zu Hause treffen – dort beginnt die Party (nur 15% sagen, dass sie in einer Bar/Kneipe oder mit Essen gehen loslegen). Erst zwischen 23 und 1 Uhr, so sagen 58% (Vorjahr 61%), geht es dann in „dritte Orte“ wie Bars oder Clubs. Immerhin gibt es ein leichtes Plus von 7% gegenüber dem Vorjahr bei denjenigen, die es schon früher vor die Tür zieht: 35% sagen jetzt, dass sie bereits zwischen 21 und 23 Uhr ausgehen.

4. Mit Social Media und Online-Eventportalen wird die Zielgruppe erreicht

Mit einem Mix aus Social-Media-Aktivitäten und Einträgen in Event-Portalen erreicht man die Zielgruppe: 92% der Befragten geben diese beiden Quellen als ihre wichtigsten an, wenn es darum geht, sich über kommende Termine und Events zu informieren (68% soziale Netzwerke, 24% Eventportale und deren Newsletter), das sind noch einmal 9% mehr als 2015. Auch das Thema digitales Dating nimmt an Bedeutung zu: Apps, mit denen sich zum Flirt verabreden lässt, ersetzen aus Sicht von bereits 44% (Vorjahr 36%) den Erstkontakt in Clubs oder Discotheken. Immerhin: Für 47% der Dating-Aktiven geht es erst im zweiten Schritt in die Gastronomie: Ist ein Termin vereinbart, treffen sie sich in Cafés, Bars oder im Club mit dem App-Date.

5. Mehrheit fühlt sich beim Ausgehen sicher, Rauchverbot spielt endgültig keine Rolle mehr

Auf die Frage „fühlst du dich beim Ausgehen sicher?“ antworten 87% mit Ja. Bei den 13% der Nein-Sagern nachgefragt, wie sie auf ihr Unsicherheits-Gefühl reagieren, gaben 71% an, An- und Abreise vorausschauender zu planen und in Begleitung auszugehen, 14% besuchen aus Sicherheitsgründen lieber kleinere Events. Nur 2% von ihnen geben an, aus Sicherheitsbedenken seltener auszugehen. Das Rauchverbot spielt in der Ausgeh-Zielgruppe keine Rolle mehr. 86% sagen: „Seit es das Rauchverbot gibt, gehe ich noch genauso oft in Gastronomien wie früher“, das sind noch einmal 7% mehr als in der Umfrage des Vorjahres. Die Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gehen damit einher: 2015 erreichte die Zahl der rauchenden jungen Erwachsenen (18 bis 25 Jahre) mit 26,2% ein Allzeit-Tief.

Download-Möglichkeit der gesamten Umfrage-Ergebnisse hier.